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Reis

Reis kochen ist eine Kunst für sich. Er sollte gar und trocken sein und das gelingt Ihnen in der Hooimadam immer. Der Reis kann in der Hooimadam bleiben, bis auch die anderen Gerichte fertig sind.

Ich bereite den Reis immer folgendermaßen zu:

1 Tasse Reis pro Person (Basmati Wild, Braun oder eine andere Sorte, aber natürlich keinen Schnellkochreis!)
1 1/2 Tassen Wasser pro Tasse Reis
Spülen Sie den Reis ab, geben Sie das Wasser hinzu und lassen Sie den Reis dann fünf Minuten kochen. Den Topf mit Deckel 40 Minuten in die Hooimadam setzen und fertig ist Ihr Reis.

Graupen

Graupen

Graupen sind eigentlich geschälte Gerstenkörner. Sie werden stets beliebter in der Küche. Sie können Graupen genau wie Reis verarbeiten, allerdings haben Graupen durch die Körnchen einen völlig anderen Biss als der Reis.

Für zwei Personen

Zutaten

•    2 kleine Tassen Graupen
•    1 Zwiebel in Ringen
•    2 Knoblauchzehen, geschnitten
•    3 Fleischtomaten in Würfeln
•    200 Gramm Spinat
•    ½ Brühwürfel
•    1 Teelöffel Paprikapulver
•    Pfeffer/Salz
•    4 Scheiben biologischen Katenspeck oder Parmaschinken
•    Olivenöl

Die Graupen mit drei Tassen Wasser und dem Brühwürfel zum Kochen bringen, 4 Minuten köcheln lassen und in die Hooimadam stellen. Nach ungefähr 45 Minuten sind die Graupen gar. Die Zwiebel und den Knoblauch im Öl leicht andünsten und zusammen mit den Tomaten, dem Paprikapulver und dem Spinat zu den Graupen geben. Den Katenspeck oder Parmaschinken in einer Pfanne ohne Öl braten und als Garnierung auf die Schüssel mit den Gräupchen legen.

Béchamelsoße in verschiedenen Variationen

Béchamelsoße ist eine relativ einfache Soße, die sich aber hervorragend auf vielerlei Arten variieren lässt.

Basis

•    30 Gramm Butter
•    30 Gramm Mehl
•    3 Deziliter Wasser oder Milch
•    Salz/Pfeffer oder Bouillonpulver

Butter zergehen lassen, mit dem Mehl anschwitzen und nach und nach die Milch oder das
Wasser (oder eine Mischung davon) hinzugeben bis die Soße die gewünschte Dicke aufweist. Salz/Pfeffer oder Bouillonpulver hinzugeben.

Und so bekommt die Soße ihre besondere Note.

Verwenden Sie anstelle von Wasser einen Teil Weißwein und geben Sie drei Teelöffel Kapern dazu. Besonders köstlich zu Fisch.

Verquirlen Sie ein Eigelb, machen Sie die Soße nicht zu dick und geben Sie sie dann langsam zum Eigelb. Die Soße wird dann etwas dickflüssiger und sahniger. Mit etwas Paprikapulver wird auch die Farbe interessanter.

Geben Sie fein geschnittenen oder geriebenen Käse dazu; verwenden Sie jungen Schnittkäse für eine sämige Soße, Blauschimmelkäse für eine etwas würzigere.

Geben Sie in feine Scheiben geschnittene Champignons, feingeschnittene Petersilie und eine gepresste Knoblauchzehe hinzu.

Stellen Sie die Soße mindestens 20 Minuten in die Hooimadam, um sie gut durchzugaren; das verbessert den Geschmack.

Sauerkraut

Für 4 Personen

•    500 Gramm Sauerkraut
•    1 große Zwiebel
•    200 Gramm Speckwürfel
•    250 Gramm Schmorfleisch
•    3 Lorbeerblätter
•    1 Deziliter Weißwein
•    Butter oder Margarine
•    1 biologische Rauchwurst
•    (biologische) Bratwürstchen
•    400 Gramm Kartoffeln
Die Speckwürfel bei schwacher Hitze glasig braten, dann die Zwiebel in dicken Ringen dazugeben und mindestens 20 Minuten köcheln lassen. Das Schmorfleisch an beiden Seiten in reichlich Butter oder Margarine anbraten. In einen Topf eine Schicht Sauerkraut, eine Scheibe Schmorfleisch, eine Schicht Sauerkraut, den Speck mit der Zwiebel, wieder eine Scheibe Schmorfleisch und zum Schluss eine Schicht Sauerkraut geben. Die Lorbeerblätter dazwischen verteilen. Die Bratenflüssigkeit, das Speckfett, die Butter oder Margarine und den Weißwein dazugeben. Das Ganze zum Kochen bringen, dann den Topf in die Hooimadam setzen und alles mindestens drei Stunden in der Hooimadam garen.

Kochen Sie die Kartoffeln und pürieren Sie diese. Mischen Sie das Kartoffelpüree durch das Sauerkraut. Die Kartoffeln nehmen die Kochflüssigkeit auf. Kochen Sie alles noch einmal kurz auf. Braten Sie die Würstchen, die Rauchwurst erwärmen und zum Sauerkraut geben.

Servieren Sie das Gericht mit einem schmackhaften Gurkensalat.

Braune Bohnen

Bohnengericht für vier Personen

•    250 Gramm Bohnen (braune, Kiebitz- oder Waldbohnen)
•    ½ Stange Porree
•    1 Wintermöhre
•    1 Paprika
•    1 Peperoni
•    1 Zwiebel
•    2 Knoblauchzehen
•    1 Packung Speckwürfel

Die Bohnen waschen und mindestens 12 Stunden einweichen, dann aufkochen und für eine Stunde in die Hooimadam setzen. Den Speck bei schwacher Hitze langsam auslassen (mindestens 20 Minuten) und wenn ausreichend Fett aus dem Speck ausgetreten ist, die Zwiebelringe und den Knoblauch in kleinen Stückchen zugeben, dann die Paprika, Möhrenscheiben und die fein geschnittene Peperoni. Alles zu den Bohnen geben und noch ein paar Minuten köcheln lassen. Den klein geschnittenen Porree darüber streuen und servieren.

Herrlich mit Kartoffeln und einem guten Salat.

Weisse Bohnen

Für vier Personen

Zutaten

•    250 Gramm trockene weiße Bohnen
•    1 Paprika
•    1/5 Deziliter geschmacksneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
•    3 Knoblauchzehen
•    2 Packungen Tomatenmark mit Tomatenstückchen
•    1 Esslöffel getrockneter Oregano und 1 Zweig Rosmarin
•    Salz/Pfeffer

Weiße Bohnen 24 Stunden einweichen, dann aufkochen (ungefähr fünf Minuten) und eine bis anderthalb Stunden in die (große) Hooimadam setzen.

Für die Soße:

Die Paprika in Stücke schneiden. Öl in einen kleinen Topf geben, sodass der Boden ungefähr einen halben Zentimeter bedeckt ist. Öl erhitzen, Paprika und den Knoblauch in kleinen Stücken dazugeben und den Topf mit einem Deckel verschließen. Diesen dann für ungefähr 20 Minuten in die kleine Hooimadam setzen. Danach den Topf wieder zurück auf den Herd stellen, das Tomatenmark, Oregano und Rosmarin dazugeben und alles erwärmen. Anschließend den Topf in die Hooimadam zurücksetzen, bis die Bohnen gar sind.

Bohnen falls nötig abgießen und zur Soße geben. Gut durchrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Um dem Gericht einen würzigeren Geschmack zu verleihen, kann man zur Paprika eine ganze Peperoni geben, die vor dem Servieren entfernt wird. Oder wenn Sie es scharf mögen, eine Peperoni klein schneiden und zusammen mit dem Tomatenmark in die Soße geben.

Smorfleisch

Für zwei Personen

Fleisch

•    mindestens 300 Gramm Schmorfleisch
•    1 Zwiebel
•    2 Knoblauchzehen
•    Margarine oder Butter oder beide und/oder Öl
•    3 Lorbeerblätter
•    Zitrone oder ein Schuss Essig

Das Fleisch in reichlich Fett anbraten (Margarine, Butter oder beides mit Öl vermischt). Hitze klein stellen, eine große Zwiebel in Stücken und zwei Knoblauchzehen dazugeben. Kurz andünsten, dann mit etwas Wasser ablöschen, Lorbeer, Zitrone oder Essig dazugeben und wieder zum Kochen bringen.

Soße




Im Winter:

•    2 Wintermöhren
•    2 Stangen Staudensellerie
•    ¼ Kürbis
•    2 Fleischtomaten
•    1 Teelöffel arabische Gewürze (Naturkostgeschäft)
 

Im Sommer:

•    3 entsteinte Pflaumen
•    1 großer Apfel
•    2 Fleischtomaten
•    2 Stangen Staudensellerie

Alle Zutaten für die Soße putzen, schneiden und zum Fleisch geben. Topf in die Hooimadam setzen und mindesten drei Stunden darin garen lassen. Fleisch, Lorbeerblatt und Zitrone aus dem Topf entfernen, Soße mit dem Stabmixer pürieren. Das Fleisch eventuell in Stücke schneiden und zurück in den Topf geben. Das Ganze nochmals aufwärmen.

Variieren:

Geben Sie nach dem Pürieren ungefähr fünf in Stücke geschnittene getrocknete Aprikosen oder gehackte Cashewnüsse in die Soße.

Streuen Sie kurz vor dem Servieren den feingeschnittenen Porree über das Gericht.

Linsensuppe

Zutaten

•    500 Gramm braune Linsen
•    250 Gramm Rindergehacktes
•    3 große Zwiebeln
•    1 Stange Porree
•    1 Paprika
•    4 Tomaten
•    1 Wintermöhre
•    3 Knoblauchzehen
•    250 Gramm Champignons
•    1 Packung Tomatenmark
•    Margarine
•    Sambal
•    Thymian
•    150 Gramm Rosinen
•    Salz, Pfeffer, Wasser, eventuell 2 Lorbeerblätter
    
Die Linsen waschen und mit Salz, eventuell Lorbeer, Thymian und Pfeffer in reichlich Wasser ansetzen. Zum Kochen bringen und für ungefähr 40 Minuten in die Hooimadam setzen.

Das Besondere an dieser Suppe ist das Pfannenrühren der übrigen Zutaten. Fangen Sie mit dem Braten des Gehackten an, geben Sie unter ständigem Rühren die Zwiebeln und den Knoblauch dazu, dann den Porree, die Paprika und die Möhre. Wenn alles gut durchgegart ist, die Tomatenwürfel dazugeben. Champignons gesondert in der Margarine dünsten.

Das gegarte Gemüse zu den Linsen geben, einen kleinen Löffel Sambal, das Tomatenmark und zum Schluss die gewaschenen Rosinen dazugeben. Wieder zum Kochen bringen und falls nötig, nochmals kurz in die Hooimadam setzen, bis die Rosinen sich vollgesaugt haben; dann ist Ihre Suppe fertig.

Erbsensuppe

Zutaten

•    750 Gramm Splittererbsen (oder halb Splittererbsen, halb normale)
•    1 großer Knollensellerie
•    1 dicke Porreestange
•    2 Wintermöhren
•    250 Gramm biologische Speckwürfel
•    1 biologische Rauchwurst
•    2 Brühwürfel
•    Salz/Pfeffer
    
Die Erbsen waschen und diese mindestens 24 Stunden in kaltem Wasser einweichen.

Nach dem Einweichen die Hälfte des Knollenselleries (in Würfeln) dazugeben. Der Knollensellerie lässt sich am besten verarbeiten, wenn Sie ihn in dicke Scheiben schneiden und dann schälen.

Die Erbsen mit dem Knollensellerie und den Brühwürfeln fünf Minuten gut durchkochen und in die Hooimadam setzen.

Nach drei Stunden prüfen, ob die Erbsen gar sind. Sie sollten sich leicht mit einem Kochlöffel zerdrücken lassen. Sind die Erbsen noch nicht gar, dann nochmals aufkochen und zurück in die Hooimadam setzen.

Die garen Erbsen und den Knollensellerie mit einem Stabmixer pürieren oder durch ein Sieb streichen. Geben Sie jetzt den Porree, den restlichen Knollensellerie und die Wintermöhre dazu.

Braten Sie den Speck langsam aus und geben Sie ihn in die Suppe. Schneiden Sie die Rauchwurst in dünne Scheiben und geben Sie diese ebenfalls dazu. Würzen Sie die Erbsensuppe mit Salz und Pfeffer und lassen Sie sie einen Tag ziehen.

Reichen Sie zur Suppe Schwarzbrot mit Senf (hilft bei der Verdauung der Erbsen).

Bei mir kocht die Erbsensuppe fast immer über. Ich lege deshalb ein Küchentuch in die Hooimadam, sodass diese schön sauber bleibt.

Braune Bohnensuppe

Braune Bohnensuppe: für ungefähr 6 Liter
•    500 bis 750 Gramm braune Bohnen
•    250 Gramm (biologische) Speckwürfel
•    1 (biologische) Rauchwurst
•    2 Wintermöhren
•    2 Stangen Porree
•    eventuell ein paar Stangen Staudensellerie
•    2 Brühwürfel
•    Salz/Pfeffer
    
Waschen Sie die Bohnen und lassen Sie sie in reichlich kaltem Wasser mindestens 24 Stunden einweichen. Kochen Sie die Bohnen mit den Brühwürfeln fünf Minuten durch und setzen Sie den Topf in die Hooimadam. Nach einer bis anderthalb Stunden kurz nachschauen, ob die Bohnen gar sind. Falls nötig, nochmals aufkochen und wieder in die Hooimadam setzen.

Nehmen Sie einige Löffel Bohnen aus dem Topf und pürieren Sie den Rest; ganze Bohnen wieder zurückgeben.

Braten Sie den Speck bei schwacher Hitze langsam aus. Geben Sie die Wurst in Scheiben, den Porree in Ringen, die Möhre in Scheiben zusammen mit dem Speck und eventuell die

Kürbissuppe

Kürbissuppe für einen großen Topf

•    1 Kürbis
•    1 Zwiebel
•    1 Knoblauchzehe
•    Butter
•    1 Deziliter weißer, trockener Wein
•    Teelöffel Thymian und Rosmarin
•    Muskatnuss
•    2 Brühwürfel
•    150 Gramm harter, würziger Käse
•    150 Gramm milder Weichkäse
•    Wasser, Pfeffer, Salz
•    eventuell etwas Sahne
    
Kürbis aufschneiden, mit einem Löffel entkernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel, den Knoblauch und den Kürbis in der Butter andünsten. Mit dem Wein und ungefähr zwei Deziliter Wasser ablöschen. Brühwürfel zugeben, zum Kochen bringen und eine halbe Stunde in der Hooimadam stehen lassen.

Alles mit dem Stabmixer pürieren oder durch ein Sieb streichen. Den Käse fein schneiden oder reiben, Gewürze zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und so viel Wasser dazugeben, bis die Suppe sämig, aber nicht zu dickflüssig ist.

Beim Servieren können Sie etwas Sahne, saure Sahne oder einen Löffel dicken Joghurt durch die Suppe rühren.

Geflûgelgulasch

Für vier Personen

Zutaten

•    1 Suppenhuhn
•    3 Lorbeerblätter, ein paar Zweige Thymian, Sellerie und Liebstöckel oder selbstgemachte
   Gemüsebrühe oder 1 Würfel Gemüsebrühe
•    Zitrone oder ein Schuss Essig
•    3 Wintermöhren
•    2 Porreestangen
•    4 Kartoffeln
•    165 Gramm Mehl
•    120 Gramm Butter
•    Sahne
•    eventuell 3 Esslöffel Zitronensaft
•    Salz, Pfeffer und Sambal
 
Das Suppenhuhn mit den Gewürzen in reichlich Wasser mit etwas Zitrone oder einem Schuss Essig aufkochen. Ungefähr fünf Minuten gut durchkochen lassen und in die Hooimadam setzen. Nach ungefähr drei Stunden prüfen, ob sich das Hühnerfleisch von den Knochen löst. Falls nötig, nochmals aufkochen und in die Hooimadam setzen.

Butter zergehen lassen, das Mehl einrühren und dann nach und nach das Wasser, in dem das Huhn gekocht wurde, zugeben. Heißes Wasser dazugeben, bis eine dickflüssige Suppe entsteht. Zitronenstückchen entfernen. Wintermöhren und Porree fein schneiden und in die Suppe geben. Das Hühnerfleisch fein schneiden und ebenfalls dazugeben. Das Ganze aufkochen, in die Hooimadam zurücksetzen und ungefähr 20 Minuten ziehen lassen.

Kartoffeln schälen und kochen. Die Suppe mit Pfeffer, Salz, Sambal würzen, einen Schuss Sahne und eventuell etwas Zitronensaft hinzugeben.

Eine heiße Kartoffel auf einen tiefen Teller legen und die Suppe darüber geben.

Gutes Gulasch

Gulasch schmeckt besonders gut mit Kartoffeln oder Reis. Genau wie in Haschee kann man hierfür allerlei Fleischreste verwerten. Allerdings hat es eine Weile gedauert, bis ich ein Rezept gefunden hatte, mit dem ich auch zufrieden war.

Für vier Personen

Zutaten

•    300 Gramm biologisches Schmorfleisch (oder mehr)
•    5 große Tomaten
•    3 Zwiebeln
•    2 Knoblauchzehen
•    1 Paprika
•    1 Peperoni
•    1 kleine Büchse Tomatenmark
•    1 Dose Mais (350 Gramm)
•    2 Lorbeerblätter
•    1 Esslöffel Paprikapulver
•    Pfeffer/Salz
•    Margarine
•    Zitrone oder ein Schuss Essig

Margarine zergehen lassen, Fleisch bei hoher Hitze schnell anbraten. Temperatur kleiner stellen, Zwiebeln in dicken Scheiben und feingeschnittenen Knoblauch zugeben. Fünf Minuten mitbraten, dann die Tomaten in Stückchen mit der fein geschnittenen Peperoni, dem Paprikapulver, den Lorbeerblättern und der Zitrone oder einem Schuss Essig hinzugeben.

Paprika zugeben. Am besten schmeckt es, wenn man die Paprika vorher röstet. Dazu die ganze Paprika im Backofen auf einen Rost legen, öfters wenden bis die Haut von allen Seiten dunkel bis schwarz wird. Dann in einer Plastiktüte abkühlen lassen. Die Haut lässt sich dann einfach mit einem Messer abziehen. Stiel entfernen, entkernen und zum Rest hinzugeben. Wenn Ihnen das zuviel Arbeit macht, dann können Sie die Paprika natürlich auch ohne zu rösten dazugeben.

Etwas Wasser in den Topf (maximal ½ Deziliter) geben, Deckel darauf, aufkochen und ungefähr drei Stunden in die Hooimadam setzen. Danach das Tomatenmark und den abgetropften Mais dazugeben. Nochmals aufwärmen und mit Kartoffeln oder Reis servieren.

Endivie

Für zwei Personen

•    1 kleine Staude Endivie
•    150 Gramm braune Linsen
•    1 Packung Speckwürfel
•    1 Brühwürfel
•    1/3 Glas Silberzwiebeln

Für die Soße:

•    3 Esslöffel Joghurt
•    3 Esslöffel scharfen Senf
•    2 Esslöffel Mayonnaise
•    Öl
•    Zitrone
    
Die Linsen waschen und mit reichlich Wasser und einem Brühwürfel ansetzen. Drei Minuten durchkochen und dann den Topf mit Deckel für ungefähr 40 Minuten in die Hooimadam setzen.

Den Speck bei schwacher Hitze ausbraten und ungefähr 20 Minuten weich dünsten lassen.

Die Endivie waschen, klein schneiden und in einer Salatschleuder oder einem Küchentuch trocknen.

Die Endivie mit den Silberzwiebeln in eine Schüssel geben.

Alle Zutaten für die Soße mischen. Die Soße sollte kräftig würzig sein.

Den ausgelassenen Speck über die Endivie geben und umrühren. Die garen Linsen dazugeben und nochmals umrühren. Der etwas bittere Geschmack der Endivie wird durch den Speck und die Linsen weggenommen.

Die Soße durch die Endivie rühren und servieren.

Hierzu schmeckt besonders gut Schwarzbrot mit reichlich grobem Senf bestrichen.

Rote Rüben

Gekochte Rüben für zwei Personen

•    2 große Rüben
•    125 Gramm (biologische) Speckwürfel
•    1 Apfel (am besten etwas sauer)
•    3 Esslöffel Silberzwiebeln
•    3 Esslöffel feingehackte Petersilie
    
Die Rüben waschen, nicht zuviel von der Ober- und Unterseite abschneiden, sodass sie nicht „bluten“ und fünf Minuten durchkochen lassen. Den Topf in die Hooimadam setzen und ungefähr anderthalb Stunden stehen lassen, bis die Rüben gar sind. Für dieses Rezept brauchen sie nicht ganz durch zu sein. Halten Sie die Rüben kurz unter kaltes Wasser, schälen Sie sie und schneiden Sie sie in Würfel.

Braten Sie den Speck auf kleiner Hitze langsam aus, geben Sie die Rüben und den Apfel (geschält und in Würfeln) dazu. Geben Sie kurz vor dem Servieren die Silberzwiebeln und Petersilie dazu und wärmen Sie alles kurz auf.

Rote-Bete-Salat für zwei Personen

•    2 große rote Rüben
•    2 Salzheringe
•    1 Apfel
•    3 Esslöffel Silberzwiebeln
•    3 Esslöffel feingehackte Petersilie
•    einige Tropfen Zitronensaft
•    Olivenöl
    
Bereiten Sie die Rüben wie oben beschrieben zu. Schälen und schneiden Sie den Apfel und tröpfeln Sie etwas Zitronensaft darüber, sodass er nicht braun wird. Schneiden Sie die Heringe in Stücke und mischen Sie alle in Zutaten gut miteinander. Geben Sie einen kleinen Schuss Olivenöl darüber und eventuell noch etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

Leichter Salat, auch im Sommer lecker mit jungen Rübchen zu Grillgerichten.

Haferflockenbrei

Haferflockenbrei muss gar kochen, aber ohne Anbrennen und Hautbildung. Überkochen sollte er auch nicht, denn schließlich ist das Saubermachen des Herdes keine einfache Angelegenheit. Mit dem folgenden Rezept bereiten Sie mit der Hooimadam im Handumdrehen ein nahrhaftes Frühstück zu.

•    1 Liter Milch
•    100 Gramm Haferflocken
•    brauner Zucker oder Rohrzucker
•    Butterflöckchen
•    eine Prise Zimt

Rühren Sie die Haferflocken durch die kalte Milch und bringen Sie diese zum Kochen. Jetzt nicht mehr rühren, sondern den Topf ungefähr 15 bis 20 Minuten in die Hooimadam stellen. Danach erst wieder umrühren, Zucker und Zimt darüber streuen und ein Butterflöckchen in die Mitte geben.

Kräuterbouillon

Selbstgemachte Kräuterbrühe in Würfeln

Haben Sie einen Gemüsegarten oder einen kleinen Kräutergarten? Dann ist dieses Rezept vielleicht etwas für Sie.
Das Obst, Gemüse und die Kräuter aus unserem Garten wollen wir natürlich konservieren. Mit dieser Arbeit sind wir an vielen Abenden im Juli, August und September beschäftigt. Aber eigentlich beginnt die Einmachzeit schon im Juni, wenn die Kräuter frisch und mit üppigem Wuchs in den Beeten stehen.
Wir machen Kräuter auf verschiedenerlei Arten haltbar: wir trocknen sie, frieren sie ein und legen sie in Öl ein. Ich jedoch finde die schönste Art des Konservierens das Herstellen von Kräuterwürfeln, die man in Suppen geben oder mit denen man Soßen würzen kann.

•    1 Bund Liebstöckel (Maggikraut)
•    Zweige Thymian und Rosmarin
•    Sellerie
•    Lorbeer
•    Estragon
•    Salbei

Sammeln Sie so viele Kräuter wie möglich. Kochen Sie zwei Liter Wasser in einem großen Topf und geben Sie die gewaschenen Kräuter hinein. Setzen Sie den Topf in die Hooimadam und lassen Sie diesen mindestens einen Tag stehen.

Nehmen Sie die Kräuter aus dem Wasser und geben Sie das Wasser in Eiswürfelbehälter des Kühlschranks oder in Eiswürfelbeutel (geht prima!). Einfrieren und bei Bedarf in selbstgemachten Suppen oder Soßen verwenden.

Für extra starke Brühwürfel können Sie am zweiten Tag das Wasser nochmals mit einem Bund frischer Kräuter aufkochen und wieder in die Hooimadam setzen. Dann das Ganze abkühlen lassen und anschließend einfrieren.